Charta

Wir glauben nicht, dass Kinder auf Grund der unvorteilhaften Gegebenheiten des Schicksals in ihr Leid gestellt wurden. Denn konfrontiert mit dieser harten Realität, konnten wir beweisen, dass es möglich ist, sich dieser zu stellen und darauf zu reagieren. Unsere tiefe Überzeugung ist es, eine bessere Welt zu schaffen und damit sind wir nur noch stärker motiviert, dem genannten Fatalismus zu widersprechen und unsere Anstrengungen zu vervielfachen.

Wir können es nicht akzeptieren, dass ein Europäer als wertvoller angesehen wird als ein Bewohner der sogenannten “Dritten Welt”. Die Jugend Ugandas, meist Waisen, demonstriert eine unglaubliche Sehnsucht, etwas aus ihrem Leben zu machen. Die Schwierigkeiten, denen sie sich täglich stellen müssen, machen es ihnen oft unmöglich, die Freuden ihres Daseins zu genießen, oder gar mit der Welt zu teilen. Wir sind in der glücklichen Lage, uns nicht jeden Tag über unser Überleben Sorgen machen zu müssen und haben die Sehnsucht dies über die Grenzen zu tragen, damit es dort ebenso freudig gelebt werden kann.

Durch unsere praxisnahe Arbeit in der Bevölkerung von Uganda können wir der Jugend dort helfen, ihren Blick aufzurichten und in die Zukunft zu schauen. Unsere Verantwortung gegenüber den Kindern und Jugendlichen Ugandas ist in langperspektivischer Sicht, sie dazu zu befähigen, unabhängige Erwachsene zu werden und eine aktive Rolle in der Entwicklung ihres Landes zu übernehmen. Diese Aufgabe wird uns ganz sicher noch weitere Jahre beschäftigen.